kelet Rucksacktourist

Anmeldedatum: 14.09.2004 Beiträge: 4
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Verfasst am: Di Sep 14, 2004 7:23 pm Titel: Reisebericht Italien August 2004 |
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Nach einem anstrengenden Sommersemester an der Uni machte ich mich, zusammen mit meinem besten Freund M. (wir kennen uns seit der Kindheit) auf den Weg nach Italien. Bepackt mit großen Rucksäcken ohne viel Bares und ohne reservierte Unterkunft ging es am 5. August vom Low-Cost-Airport Weeze/Laarbruch (auch bekannt als Flughafen Niederrhein) directly mit v-bird nach Rom/Ciampino (ist der kleinere, ehemalige Militärflughafen in Rom).
Abflugzeit war (so sicher bin ich mir auch wieder nicht) 17.35 Uhr. Der Flug (wie immer bei den LCC) ohne Service, dafür reibungslos ohne Komplikationen (mal abgesehen von ein paar Turbulenzen kurz vor der Landung). 19.30 Uhr - Ankunft in Rom - und der Schock: Regen!!!
Nachdem wir endlich unser Gepäck auf dem Band fanden, war die erste elementare Frage: Wie jetzt inne Stadt kommen?
Die Antwort: Mit`m Bus! Leider bekam man die Bustickets nur innerhalb des Flughafengebäudes in nem Zeitungsladen. Also wir da rein mit samt den großen Rücksäcken, nach der Bezahlung die Tickets in der Hand, einmal gekonnt gedreht - und schon lagen ca. 100 Feuerzeuge (die standen vorher an der Kasse) auf dem Boden. Was tun? Schließlich wollten wir einerseits unsere Hilfsbereitschaft demonstrieren - andererseits natürlich auch noch den Bus erwischen, der abfahrbereit vor dem Terminal stand. Also:
Schnell raus und direkt rein in den Bus. Der Bus brachte uns dann in ca. 20 Minuten zur Metrostation Anagnina. Dort sah es eher so aus wie am Westbahnhof in Budapest (Insider wissen wovon ich spreche)!
Um ein Ticket für die Metro zu kaufen, benötigten wir ca. 15 Minuten, da wir den Automaten erst nach dieser Zeit als solchen identifizierten!
Ok, Tickets gekauft, Metro da - wir rein - und ab zum Termini (Hauptbahnhof von Rom). Da ich nicht das erste mal in Rom war, wusste ich, dass es dort am Bahnhof en Supermarkt gibt, welcher fast ununterbrochen geöffnet hat! Wir uns erstmal mit Panini und Vino Rosso (3l Tavernello) für die lange Nacht eingedeckt und ab zur Kasse. Als wir den Bahnhof verließen, holten wir uns erstmal ne Pizza "take away" für 4 €, gingen zurück zum Bahnhof und setzten uns am Binario otto hin und ließen uns die Pizza schmecken.
Anschließend, der Regen hatte zum Glück aufgehört, gingen wir Richtung Colloseo (es war so ca 21.30 Uhr) bogen dann aber rechts ab Richtung Piazza Venezia und nahmen erstmal en Schluck Vino aus dem Tetra Pack.
Danach enbrannte zwischen Matthias und mir eine heisse Diskussion über den weiteren Verlauf der Nacht.
Der Kompromiss: Erstmal zum Pantheon!!!
Dort vor dem Pantheon fanden wir einen Brunnen samt Treppen (davon gibts in Rom sicherlich Hunderte), der zum Verweilen nahezu perfekt war. Erster Liter Wein war leer, der Zweite bereits geöffnet. Dort saßen wir nun mit Blick aufs Pantheon und philosophierten...
...bis wir auf einmal angesprochen wurden von einem Mädchen, deren Namen ich hier nicht nennen möchte. Jedenfalls war sie Deutsche aus Berlin, allein unterwegs. Sie malte oder zeichnete gerade das Pantheon und hörte uns wohl Deutsch sprechen. So leerten wir dann auch den 2. Tetra Pack und entschlossen uns so gegen 23 Uhr weiter zu ziehen Richtung Vatikan! Das Mädchen wollte uns tatsächlich begleiten, obwohl ein Bett im Hostel bereits bezogen und bezahlt war, wirklich sehr merkwürdig.
Rüber übern Tiber und da war er - der Vatikan!
Angekommen vorm Petersdom merkten wir, dass der Vorplatz tatsächlich abgesperrt war. Was tun? Denn die Polizia stand direkt davor und machte keinerlei Anstalten den Platz zu verlassen. Wir waren also auf der Suche nach einem ruhigen, trockenen Plätzchen zum Verweilen bzw. Schlafen, was allerdings wegen unserer charmanten Begleitung fast unmöglich schien.
Und da war sie - die Treppe: Ruhig, dunkel, teilüberdacht, direkt am Vorplatz des Vatikan: Salita dei SS. Michele E Magno!
Dort setzten wir uns hin und ich fragte M., ob es nicht Zeit wäre für en bisschen Gras. Wir waren uns einig und ich machte den ersten Joint des Tages an. Zu unserem Erstaunen wollte sogar unsere Begleitung am Joint ziehen. Ok, schwups, war der Joint weg - der dritte Liter Wein ebenso...
Kurze Zeit später wurde unsere Begleitung aus Berlin müde und anhänglich zu gleich. Sie merkte zudem nicht mehr, wie M. und ich uns amüsierten, wie das Fräulein auf einmal anfing, mich zu streicheln. Na nu, was hatte das Gras bei ihr bewirkt? Auf einmal wollte sie küssen, und das sehr heftig. M. packte die Chance am Schopfe und begann sie ebenfalls zu streicheln...sie wurde tatsächlich immer heisser, zum Äußersten kam es jedoch nicht ganz - aber fast - aber immerhin, die Nacht ging somit sehr schnell rum und a lot of fun hatten wir auch...
So wurde es wieder hell, die Metro fuhr ebenfalls wieder und der Himmel war blau. So machten wir uns auf den Weg mit der Metro zum Termini, Ziel: Die Toskana!!
Tickets am Automaten gekauft, ab in den Zug nach Firenze. Total ermüdet, vegetierten wir die Fahrt über nur so vor uns hin.
Angekommen in Florenz (ca. 10 Uhr morgens) begann die Suche nach nem Hostel. Ok, gefunden! Leider konnten wir erst um 15 Uhr aufs Zimmer, so dass wir uns übermüdet und verschwitzt auf den Weg nach Siena machten.
Zu Siena muss man sagen, dass die Stadt wirklich total schön ist, viel sehenswerter als Florenz. Der Piazza del Campo ist wirklich imposant, ebenso der Dom (obwohl der in Florenz auch schön ist). Am späten Nachmittag machten wir uns dann auf den Rückweg nach Florenz, um uns nun (nach einer ausgiebigen Dusche) die Stadt am Arno anzusehen. Leider war die Stadt überfüllt von Touristen. Um ein wenig zu chillen, setzten wir uns abends bei einem Eis vor den Dom und relaxten ein wenig. Und da kam uns eine Idee: Wie wärs denn jetzt mit ein bisschen Gras? Ok, ich wieder in meinen Rucksack gegriffen - und da war er - der 2. Joint! Da saßen wir nun, vor dem Dom. Es waren so viele Menschen auf dem Domplatz, dass uns keine Beachtung gschenkt wurde, während wir gemütlich den Joint kreisen ließen.
Danach wurden wir jedoch dermaßen müde, dass wir uns entschlossen, bei einem Bierchen den Tag ausklingen zu lassen und uns zurück zu ziehen ins Hostel!
Und da der Schock: Auf dem 4-Bett-Zimmer waren 2 Jungs, aus Hongkong. Die Freundlichkeit der Beiden war beinahe beängstigend, so dass wir die Kommunikation auf ein Minimum beschränkten! Zu müde waren wir und zu oberflächlich die kurzen Dialoge...
Am nächsten Morgen dann wartete die nächste Tour auf uns. Wir entschlossen uns es bei einer Nacht in diesem komfortablen aber vergleichsweise teuren Hostel zu belassen und weiter zu ziehen. Beim "left luggage" am Bahnhof Firenze Santa Maria Novella hinterließen wir unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg zum Strand nach Viareggio. Während der ca. 90 minütigen Zugfahrt wurde das Wetter immer besser, so dass wir bei ca. 30 Grad und strahlendem Sonnenschein in Viareggio eintrafen. Ab gings to the beach und relativ schnell fanden wir ein Plätzchen an dem ansonsten sehr vollen Strand.
Leider fanden wir hier auch nur bedingt Ruhe, da wir von jeder Menge Strandverkäufern belästigt wurden. Eine Sonnenbrille hier - eine Kette da - dazu noch ne Massage oder ne Handtasche für die Freundin. Dort werden echt nahezu alle Waren und Dienstleistungen angeboten!
Ein paar mal ins warme Wasser gesprungen, bisschen gesonnt und relaxt ging es dann (nach ner Pizza zum Abschluss) am späten Nachmittag zurück Richtung Bahnhof. Dort merkte M., wie klein doch die Welt wirklich ist. Am Bahnhof von Viareggio traf M. einen alten Bekannten als dem Fitness-Studio hier in Deutschland. Nach ein bisschen small-talk nahmen M. und ich den Zug nach Pisa, da ein Toskana-Besuch ja nichts wert sei, ohne den schiefen Turm von Pisa gesehen zu haben - das hab ich irgendwo mal gelesen. Also wir ab durch Pisa, über den Arno hin zum Turm! Echt imposant wenn man davor steht - aber irgendwie auch verdammt kitschig! Auf dem Rückweg noch schnell en Eis gegessen und ab zum Bahnhof von Pisa. Dort hatte der Zug nach Firenze ca 25 Minuten Verspätung. Endlich im Zug sitzend schmiedeten wir Pläne für den nächsten Tag: Das geheimnisvolle Neapel - meine erklärte Lieblingsstadt!
Also angekommen in Florenz (ca 21.30 Uhr) holten wir schnell unsere Rucksäcke ab, suchten uns eine Zugverbindung, kauften die Fahrkarten für einen Nachtzug nach Reggio di Calabria (via Caserta) und einen Liter Wein und machten uns auf den Weg zum Bahnhof Firenze Campo di Marte, da alles Nachtzüge Richtung Süden nicht vom eigentlichen Hauptbahnhof Firenze Santa Maria Novella abfahren, sondern vom kleineren Bahnhof Campo di Marte. Angekommen in Campo di Marte reagierten wir mit Unverständnis, als wir dem Fahrplan entnahmen, dass innerhalb von 90 Minuten 4 (!!!) Nachtzüge Richtung Calabrien via Campanien fahren!
Spätestens nachdem der 3. Zug in den Florenzer Bahnhof einfuhr, wusste ich warum. Da Zug fahren in Italien dermaßen billig ist und genau zu dieser Zeit die Schulferien anfingen, waren die ersten 3 Züge hoffnungslos überfüllt! Im 4. Zug ergatterten wir schließlich Plätze auf den Notsitzen im Gang. So ging es dann um 23.51 Uhr Richtung Caserta, wo wir in einen Regionalzug Richtung Napoli umsteigen mussten. Total gestresst saßen wir im Gang, direkt zwischen 2 Abteilen (das eine war das Dienstabteil der Schaffner), den Wein hatten wir inzwischen geleert...
...und da wurde mir klar: Du hälst es hier nicht bis 4.45 Uhr morgens in diesem Zustand aus. So gingen wir ans Ende des Wagens vor das Klo (es war ca. 0.30 Uhr und die meisten Leute schliefen in ihren Abteilen - ebenso die Schaffner) und steckten uns nen Joint an und genossen somit selbst diese unangenehme Situation im Zug.
Getresst, übermüdet, Sand am Körper vom Strand - doch dies war für mich der intensivste Augenblick der gesamten Tour, den Kopf aus dem Fenster zu halten - in meinem mp3-Player lief gerade "No ordinary morning" von Chicane - die Vorfreude auf "mein" Napoli. M. hatte inzwischen im Gang seine Isomatte ausgebreitet und war eingschlafen. So vergingen die Minuten bis ich selbst auch unglaublich müde wurde und ich mich ebenfalls im Gang ausbreitete.
Schließlich wachte ich auf, weckte M. und wir machten uns bereit den Nachtzug zu verlassen und in Caserta umzusteigen. Der Umstieg verlief reibungslos und letzendlich waren wir um Punkt 6 Uhr morgens in Napoli am Hauptbahnhof. Sonntags, 6 Uhr in Neapel - und kein Mensch auf der Straße, so ruhig habe ich diese pulsierende Stadt vorher noch nicht erlebt. Nun begann wieder die lange Suche nach einem Hostel. Wir gingen den sonst so von Autos verstopften Corso Umberto hinauf, bogen in die Via del Duomo ein, hielten uns links und belangten somit auf die sagenumwogene Spaccanapoli, mitten in die Altstadt.
Endlich angekommen am Hostel 6smallrooms machte uns nach mehrmaligem Kilngeln allerdings niemand auf, so dass wir uns entschlossen ein wenig dort zu warten. Nachdem eine halbe Stunde vergangen war, klingelten wir erneut und uns wurde mit verschlafener Stimme mitgeteilt, dass das Hostel um 7 Uhr öffne. So warteten wir erneut vor dem Hostel, damit man uns nach 6.Stockwerken Treppen oben im Hostel um 7 Uhr morgens mitteilte, dass nur one place to sleep available sei. Nun gut, jedenfalls bekamen wir einen Tipp für ein weiteres Hostel. Dort angelangt (es handelte sich mehr um ein illegales Hostel) empfing man uns verdächtig freundlich. Unser Verdacht war jedoch unbegründet. Zwar inoffieziell - aber trotzdem top dieses Hostel. Wir bezogen unser Zimmer (8-Bett-dormitory) für 18 € die Nacht und machten uns auf den Weg etwas zu Essen aufzutreiben. Mitten in der Altstadt fanden wir ein kleines Lebensmittelgeschäft - vergleichbar wir ein alter Tante-Emma-Laden bei uns. Dort kaufen wir uns Panini, Latte fresco und Mozzarella, setzten uns auf eine Bank neben einen einheimischen, versifften Jungen (vielleicht so 17 Jahre alt mit nem Peroni (Biersorte) in der Hand - es war morgens um 9 Uhr) und aßen. Und da war er: Malocchio - der böse Blick. Der junge Mann hatte inzwischen sein Frühstücks-Bierchen geleert und die Flasche gekonnt in einem gegenüberliegenden kleinen Parkstück an einem Baum entsorgt und dermaßen böse zu uns herüber geguckt, dass M. und ich lachen mussten. Der sollte vielleicht mal das Gras aus Holland probieren (dachte ich). Während wir unser Frühstück vertilgten, machte sich der junge Herr neben uns und weiteres Peroni auf und wir verließen danach die Bank, machten uns auf den Weg zu den Sehenswürdigkeiten von Neapel. Aber was heisst denn Sehenswürdigkeiten? Die ganze Stadt als solches ist sehenswert, die Menschen, die Metalität der Einwohner, das Verkehrschaos, der Straßenhandel, der Dreck, die schönen Bauwerke und Monumente, die Strandpromenade, das alles macht Neapel aus. Neapel ist...aber was es ist - das lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen.
In den nächsten Stunden zeigte ich M. die Stadt, wir schlenderten mit offen Augen und Ohren, in der Hoffnung nichts von der Atmopshäre zu verpassen.
Abends gingen wir natürlich Pizza essen (die Preise in Neapel sind sehr moderat) setzten uns nachher auf eine Treppe am Piazza Gesu Nuovo und beobachteten das Treiben rund um diesen Platz in der Altstadt. Wir testeten das Peroni und kauften uns jeder 3 Flaschen (0,66 l pro Flasche) und tranken gemütlich weiter. Nebenso ließ sich eine Gruppe von Aussteigern nieder. Ohne sich von allen anderen Personen gestört zu fühlen, ließ man dort in der Gruppe die Haschisch-Pfeife kreisen und genoss einfach den Augenblick.
Kurze Zeit später verzog sich die Gruppe und wir saßen allein auf der Treppe. Es war so ca 22.45 Uhr, da näherte sich ein besoffener Neapolitaner, sprach uns an. Er wollte augenscheinlich ein bisschen Bier von uns, so dass M. ihm seinen Plastikbecher voll machte. Neben einem Kompliment für M. und einem Handkuss für mich verzog sich auch dieser Mann wieder vom Ort des Geschehens. Diese Offenheit in der Stadt hat mich echt berührt. Letzlich gingen auch wir zurück zum Hostel und fielen total kaputt ins Bett. Am nächsten und letzten Tag in Napoli stand shopping auf unserem Programm, da es in Neapel total schöne und gleichzeitig billige Klamotten gibt!
Abends dann setzten wir uns auf die Terasse unseres Hostels, rauchten unseren letzten Joint und planten den nächsten und letzten Tag der Tour in Rom. Als wir gerade im Begriff waren ins Bett zu gehen, gesellte sich ein spanisches Paar aus Vallodolid zu uns an den Tisch. Echt lustig welche Leute man in solchen Hostels trifft! Schnell kamen wir ins Gespräch. Plötzlich holte der gute Octavio aus Valladolid das gute Zero Zero auf den Tisch, baute einen Musterjoint und lud uns ein. Wir nahmen die Einladung dankend an, rauchten zu viert zwei Haschisch-Jointsund verabschiedeten uns nach einem netten Gespräch herzlich. Ich versprach mich bei ihm zu revanchieren und er gab mir seine Adresse in Spanien.
Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug zurück nach Rom, wo abends um 20.00 Uhr der Rückflug auf den Programm stand.
Aber was ist ein Rom-Besuch ohne einmal die schöne Aussicht über die Stadt vom Petersdom zu genießen? Angekommn morgens in Rom (gegen 9 Uhr) kauften wir uns einen Liter Wein, gaben unser Gepäck am Stazione Termini ab (hoch lebe das left luggage) und machten uns mit der Metro auf den Weg nach San Pietro. Angemessen gekleidet passierten wir den Eingang und stellten uns in die Schlange zum päpstlichen Ticketschalter für die Besichtigung der Kuppel. Die Zeit vertrieben wir uns mit ein paar gehässigen Bemerkungen über die Kirche als Intitution. Nun standen wir direkt vor dem Ticketschalter und es musste eine schwere Entscheidung getroffen werden! Mit Aufzug hoch (6 €) oder zu Fuß (5 €)??? Entscheidung schnell getroffen, denn
1. sind M. und ich gut zu Fuß u.
2. kann man im Aufzug (der sowieso nicht bis ganz oben fährt) nicht ungestört Wein trinken!
Auf dem Weg nach oben, puuh vielleicht 600 Treppen, leerten wir den Liter Wein, welcher auf Grund der Tageszeit und der knallenden Sonne ebenso sehr knallte.
Dort oben schossen wir en paar Fotos, genossen den Ausblick, kauften ein paar ganz ganz unnötige Souvenirstücke und machten uns auf den Weg nach unten. Danach leckte ich dem heiligen Pius noch den Fuß (das haben da alle gemacht, war also auch nur ne Trittbrettfahrerei) und wollte die Beichte ablegen (sch....., auf Deutsch ging erst ab 16 Uhr). Ok, dann also langsam aber sicher Richtung Bahnhof, auf dem Weg dorthin noch kurz am Trevi-Brunnen vorbei, husch die Rucksäcke abgeholt, ab in den Zug nach Ciampino. Dort haben wir in einem Supermakt noch ein paar Sachen eingekauft (u.a. den himmlischen Mozarella di Bufala) und ab innen Bus Richtung Airport. Dort endete dann unsere geniale Zeit!
Viel gesehen und erlebt in dieser Zeit: Rom, Florenz, Siena, Viareggio, Pisa, Neapel...hoch leben die Billiglfieger...! |
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