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Sven-Hennig Rucksacktourist

Anmeldedatum: 21.07.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: Do Jul 21, 2005 10:30 pm Titel: Erlebnnisse mit dem Nachtzug der Deutschen Bahn |
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Anbei für die Öffentlichkeit meine Beschwerde an die Bahn und der entsprechende Hergang:
Wer hat ähnliche Erlebnisse??
Gruß
Sven Hennig
| Zitat: |
Beschwerde über die Mitarbeiter des Nachtzuges
NZ 1949 von Köln nach Bergen auf Rügen am 19. 07. 05
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin seit langem Bahn-Comfort Kunde und nutze die Deutsche Bahn AG und auch die Nachtzüge recht häufig, daher sind mir die Servicegeflogenheiten durchaus bekannt und in den IC und ICE Zügen meist auch sehr zuvorkommend. Nur in den Nachtzügen ist ein derart Service und Kundenunfreundliches Personal, das es schon nicht mehr zu ertragen ist.
Daher werde ich mich heute mit der Bitte um schriftliche Stellungnahme Ihrerseits an Sie.
Zu dem Hergang:
Am Abend des 19. 07. 2005 buchte ich aus dem ICE telefonisch einen Nachtzug, Schalfwagen Double für 2 Personen, von Köln nach Bergen auf Rügen. Dazu muss man wissen, das ich bereits ein Ticket von Würzburg nach Bergen mit dem Nachzug Nr. 40482 hatte, der ja morgens in Berlin zusammen geführt wird und als ein Zug weiter in Richtung Rügen fährt.
Somit wurde mir gesagt ist müsse die 98 EUR Aufpreis für die Strecke erneut zahlen und erhielt eine Auftragsnummer für den Automaten. Als ich die Reservierung dann am Automaten in Köln abholte, stellte ich fest, das diese nur bis Berlin ausgestellt war, ich somit morgens um 4:50 Uhr aus einem Wagen des Zuges in den anderen (des angekoppelten Zuges von Würzburg) umsteigen sollte.
Um dieses zu vermeiden begab ich mich in die DB Lounge des Hbf Köln, wo man mir nicht weiter helfen konnte oder wollte. Jedenfalls schickte man mich zu dem Bahn Comfort Schalter, welcher nicht mehr besetzt war. Nach einer Wartezeit von mehr als 15 Minuten war ich endlich dran, um mit der Antwort „Dafür kann ich nichts, ich habe es nicht versaut und kann es auch nicht ändern“ abgefertigt wurde. Nach einem erneuten Anruf bei der Hotline wurde ich an eine Clearingstelle verwiesen. Ich fragte extra ob diese noch besetzt sei und man bejahte dieses. Als ich dort sofort anrief, teilte das Band mit, das diese Stelle nicht mehr besetzt sei. Allein 15 Anrufversuche waren nötig um zur Hotline durchzukommen, dann weitere 7 Minuten Wartemusik- somit ca. 25 EUR Handykosten. (PS: Die Auftragsnummer lautete: 7903739)
Ich begab mich also zum Zug. Dieser kam pünktlich um
22:25 Uhr in Köln an, sollte um 2:39 Uhr auch pünktlich abfahren. Ich suchte vergebens bis 22:35 Uhr nach dem zuständigen Wagenschaffner und begab mich dann samt Gepäck in den Gang, da ich den Zug nicht verpassen wollte und das reservierte Abteil verschlossen war.
Als die Wagenschaffnerin (Entschuldigung für die vielleicht inkorrekte Bezeichnung) dann kam und ich Sie bat doch das Abteilt zu öffnen, wurde ich abgefertigt mit der Aussage „Lassen Sie mich doch erst mal meine Arbeit machen und drängeln Sie (was ich nicht tat) nicht gleich, sie kommen schon dran.“
Nachdem das erledigt war, wurden wir später nach dem Frühstückzeitpunkt gefragt, da die Dame das Tablett zu dem Zeitpunkt in die Kabine bringen wollte. Dabei stellte Sie fest, das Sie den Fahrschein noch nicht gesehen hatte, welchen ich Ihr gern aushändigte (Es war ein I. Klasse Rail&Fly Ticket von Ethiat Airways) und Sie meinte darauf hin, das ich damit nur bis Berlin fahren könne, denn es steht ja nichts anderes drauf. Die Dame wusste weder was Rail&Fly bedeutet, noch wie und wo der Fahrschein gültig ist und erst auf massiven Protest verlangte Sie keine weitere Zuzahlung.
Auch das weitere Gespräch war geprägt von unterschwelligen Beleidigungen, gegen mich, meinen Bruder und die Reisenden des Nachbarabteils und die Schaffnerin war nicht breit die Koffer in die zwei vorhandenen Kofferräume im Wagen einzuschießen, was dazu führte das wir diese irgendwie ins Abteil quetschen mussten.
Der Terror ging aber am nächsten Morgen weiter.
Das Frühstück wurde natürlich nicht gebracht sondern in einem Befehlston a la Bundeswehr mitgeteilt, „Essen gibt es im Speisewagen“, dieser befand sich nach 5 Wagen am anderen Ende des Zuges, ein Abschließen des Abteils wegen des Gepäcks war natürlich, wie auch der Koffereinschluss, nicht möglich.
Angekommen im Speisewagen, die nächste unfreundliche Begegnung. Der Mann dort verlangte die Tickets und einen Bordpass, welchen ich nicht besaß. Ich ging somit alle Wagen wieder zurück und holte meinen Rail&Fly Fahrschein und die Reservierung. Wieder angekommen, kam die Schaffnerin aus unserem Wagen und servierte, naja, sie klatschte es auf den Tisch, das Frühstück. Nachdem ich ihr den Fahrschein, den ihr Kollege unbedingt sehen wollte, reichte, wurde ich angeschnautzt, „Ich bin doch nicht senil, ich kenn Sie doch, was soll ich damit.“
Fünf Minuten später kam wieder der unfreundliche Schaffner des Speisewagens und maulte erneut, „Ich will ihren Fahrschein sehen. Auch dieser bestritt die Gültigkeit der Reservierung und des Rail&Fly Fahrscheins und nach langen Diskussionen ging er Wortlos.
Dann wurde es laut im Speisewagen, da eine Schweizer Reisende fragte ob Sie wohl mit Franken bezahlen könne, und einen Kaffee bestellte. Sie bekam von dem unfreundlichen Herrn keine Antwort, bis zu dem Punkt, als Sie den Kaffee in Franken bezahlen wollte, den er ihr vorher wortlos auf den Tisch stellte. Dann jedoch schrie er die Dame lautstark an, was sie sich einbilde in Franken bezahlen zu wollen, wir wären hier in Deutschland. Alle Beschwichtigungen der Dame hatten keinen Erfolg und er schrie durch den Wagen, er lasse sich nicht veralbern und mache seinen Job schon über Jahre.
Es kann nicht sein das Kunden und die sind es nun mal, wie die letzten Menschen und Bittsteller behandelt werden. Auch ein Personal was den Gedanken Service und Kundenfreudlichkeit nicht verstanden hat oder verstehen will, sollte sich wenigstens an die Regeln des Anstandes halten.
Vielleicht können Sie mit den jeweiligen Mitarbeitern einmal eindringlich sprechen. Es handelte sich um den Nachtzug von Köln nach Bergen (NZ 1949) am 19. 07. 2005, unser Schlagwagen mit der „netten“ Schaffnerin war der Wagen 14. (Plätze 82 und 86)
Ich bin seit langem viel reisender Bahnkunde und erlebe solche Katastrophen regelmäßig nur im Nachtzug.
Daher bitte ich Sie um schriftliche und ausführliche Stellungnahme und bitte Sie eindringlich, mich nicht mit einer Standardantwort abzufertigen.
Mit freundlichen Grüßen
Sven Hennig |
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billig-urlauber
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Verfasst am: Titel: Anzeige |
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Daffy Schönwettertourist

Anmeldedatum: 13.10.2005 Beiträge: 38 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Fr Okt 14, 2005 12:01 am Titel: |
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Hallo
Oh ja ich kenn sowas.
Typisch Deutsche Bahn. Man darf sich nicht die Wurst vom Brot nehmen lassen. Man muss immer auf seine Aussage stehen. Und nicht aufgeben.
Gibs eigendlich schon eine Antwort der DB? Die sind ja immer ewig langsam in Briefen. Es sei denn es geht um nicht bezahlte Rechnungen.
Gruß Daffy |
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hänschenklein Schönwettertourist

Anmeldedatum: 23.11.2005 Beiträge: 43 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: Mi Nov 23, 2005 1:59 pm Titel: |
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Hallo Sven Henning,
ich habe im Oktober, seit langem mal wieder, zwei mal einen Schlafwagen der DB benutzt und war begeistert von der Freundlichkeit der "Schlafwagenschaffner". Auch andere Bekannte von mir die häufiger so reisen haben mir bestätigt, dass diese Leute meist freundlicher sind als die Zugbegleiter in Tageszügen (allerdings schlechter ausgebildet).
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich direkt an den höchsten Chef wenden sollte, wenn solche Unmöglichkeiten passieren.
Ich habe mal grosse Probleme mit der Telekom gehabt. Die bekamen das Problem einfach nicht in den Griff. Nach einem halben Jahr habe ich dann einen freundliche, aber bestimmten Brief an den damaligen Chef der Telekom Dr. Ron Sommer geschrieben. Kurz darauf erhielt ich einen freundliche Anruf eines persönlichen Assistenten von Dr. Sommer. Er entschuldigte sich vielmals für die Probleme mit denen ich mich mit meiner neu gegründeten firma herumschlagen musste und meldete den Besuch eines hohen Verantwortlichen an. Einen Tag später stand ein netter Herr in meiner Firma mit einem grossen Paket unter dem Arm. Die enthielt ein wertvolles Funktelefon, dass die Telekom mir als Ausgleich schenken wollte. Die Probleme waren auch ab diesem Tag Geschichte.
Gruss
Hänschenklein  |
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